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Gleichstellung

Diskriminierung an der Hoch­schu­le

Hoch­schu­len sehen sich dem diskriminierungsfreien Umgang und dem Ausschluss von Ungleichbehandlung im Sinne eines produktiven Umgangs mit Vielfalt verpflichtet. Sexuelle Belästigung oder Mobbing aufgrund des Geschlechts oder der sexuellen Identität kann Teil diskriminierenden Verhaltens durch Dozierende oder Vorgesetzte sein. Dabei unterscheidet man zwischen mittelbarer und unmittelbarer Diskriminierung: Rechtliche Verbote ma­chen unmittelbare Benachteiligungen aufgrund des Geschlechts heute seltener, dennoch passieren sie. Sexuelle Belästigung und Mobbing wären unmittelbare Benachteiligungen. Nach wie vor gibt es aber mittelbare Benachteiligungen aufgrund anscheinend neutraler Vorschriften, Ver­fah­ren, Kriterien etc. Dabei ist es unerheblich ist, ob eine Diskriminierungsabsicht besteht oder nicht.

Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) bietet den gesetzlichen Rah­men für das Verbot von Diskriminierung aus Gründen u.a. des Geschlechts oder der sexuellen Identität. Dabei spricht es nicht von Dis­kriminierung, sondern von Benach­teiligung, da nicht jede unterschiedliche Behand­lung mit einer Diskriminierung verbunden sein muss. Allerdings ist das AGG in sei­nem Geltungsbereich für die Hoch­schu­len insofern eingeschränkt, als es nur für die an einer Hoch­schu­le Beschäftigten, nicht aber für die an einer Hoch­schu­le Stu­die­ren­den An­wen­dung findet. Stu­die­ren­de kön­nen sich nur in einer Funktion als SHKs oder WHKs auf das AGG berufen.

Be­schäf­tig­ten, die sich im Zu­sam­men­hang mit ihrem Beschäftigungsverhältnis diskriminiert fühlen, steht ein Beschwerderecht zu (§ 13 AGG). Arbeitgeber*innen, in dem Fall die Hoch­schu­le, haben die Beschwerde zu prü­fen und geeignete Maß­nahmen zu treffen, um zu verhindern, dass sich die festgestellte Benach­teiligung wie­der­holt.

 

An der TU Dort­mund kön­nen sich Betroffene an die Beschwerdestelle nach dem AGG wenden. Das kön­nen Sie in schriftlicher Form oder telefonisch ma­chen. Die Beschwerde wird vertraulich behandelt.

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Anfahrt & Lageplan

Der Campus der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dort­mund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dort­mund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dort­mund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Uni­ver­si­tät ausgeschildert.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dort­mund Uni­ver­si­tät“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dort­mund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Uni­ver­si­tät mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dort­mund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dort­mund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dort­mund Uni­ver­si­tät S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dort­mund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dort­mun­der Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Uni­ver­si­tät. Ein größeres Angebot an inter­natio­nalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Ki­lo­me­ter entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Uni­ver­si­tät zu erreichen ist.

Die Ein­rich­tun­gen der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hoch­schu­le im angrenzenden Technologiepark. Genauere In­for­ma­ti­onen kön­nen Sie den Lageplänen entnehmen.