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Projektjahr 2013/14

Hier finden Sie eine Übersicht der durchgeführten Projekte aus dem aka­de­mischen Jahr 2013/14.

Projektdach 1: „Be­hin­derung und Me­di­en"

In dem Projektdach „Be­hin­derung und Me­di­en“ wird in aus­ge­wähl­ten Be­rei­chen eine Bestandsaufnahme der heutigen Nutzung moderner Me­di­en durch Men­schen mit Be­hin­de­run­gen erfolgen. Darauf aufbauend wird eine Analyse potentieller rehabilitationswissenschaftlicher Handlungskorridore für die Themenschwerpunkte ent­wickelt und exemplarisch mit Praxispartnern umgesetzt. Angestrebt wird eine Gesamtschau für die Themenschwerpunkte und eine Abgrenzung zu wei­te­ren in diesem Jahr nicht betrachteten Medienfeldern.

 

Projektgruppe 1.1: Unter­stütz­ung zur Teilhabe an der „di­gi­ta­len Ge­sell­schaft“ Interneterfahrungsorte in Dort­mund (1)

Um einen Beitrag zur Verringerung der di­gi­ta­len Spaltung zu leisten, wer­den im 5. und 6. Semester des Bachelorstudiengangs Rehabilitations­pädagogik Interneterfahrungsorte in Dort­mund analysiert. Aus den Ergebnissen der leitfadengestützten Expert_inneninterviews und Nutzer_innenfragebögen wird eine Policy Empfehlung formuliert. Von besonderem In­te­res­se­ ist dies für das behindertenpolitische Netz­werk in Dort­mund, unter der Leitung von Frau Vollmer.

Projektbericht 1.1 - Interneterfahrungsorte

 

Projektgruppe 1.2: Unter­stütz­ung zur Teilhabe an der „di­gi­ta­len Ge­sell­schaft“ - Interneterfahrungsorte in Dort­mund (2)

Um die am meisten benachteiligte Bevölkerungsgruppe der Senioren (60+) eine di­gi­ta­le Teilhabe zu ermöglichen, wird durch die Projektgruppe 1.2 eine Broschüre erstellt. In dieser Broschüre sollen Interneterfahrungsorte (IEO) in Dort­mund, also Orte an denen das Internet öffentlich genutzt wer­den kann und Me­di­en­kom­pe­tenz vermittelt wird, aufgelistet und kartographiert wer­den. Diese Auflistung soll Senioren ermöglichen, genau den IEO finden zu kön­nen, der ihren individuellen Bedürfnissen am besten gerecht wird. Durch diese gezielte Vermittlung sollen Senioren dazu empowert wer­den, an Chancen und Vorteilen der Digitalen Ge­sell­schaft teilhaben zu kön­nen.

Projektbericht 1.2 - Senioren im Netz

Projektbericht 1.2 von Projektgruppe 1.2 ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Keine Bearbeitungen 4.0 International Lizenz.

 

Projektgruppe 1.3: Men­schen mit Be­hin­derung in sozialen Netzwerken

Im Rah­men des Projektes zum The­maMen­schen mit Be­hin­derung in sozialen Netzwerken“ hat die Projektgruppe 1.3 das Ziel, die Projektinhalte auf die beiden Leitgedanken Inklusion und Empowerment aus­zu­rich­ten. Dazu wird eine Toolbox ent­wickelt, die es Men­schen mit Lern­schwie­rig­kei­ten er­mög­licht, sich die Funktionen des Sozialen Netz­werk Facebook selbst anzueignen.

 

Projektgruppe 1.4: Peer-Support & Medien­nutzung - ReKatEv – Gemeinsam Teilhaben

Die Projektgruppe 1.4 recherchiert und evaluiert auf internationaler Ebene Projekte mit An­ge­boten von Nutzer_innen für Nutzer_innen. Das Ziel ist es, die gesammelten In­for­ma­ti­onen auf einer frei zu­gäng­li­chen Internetplattform zur Ver­fü­gung zu stellen, um Teilhabechancen zu erhöhen. In diesem Projekt wer­den die Nutzer_innen mit einbezogen und kön­nen Inhalte selbstständig generieren.

 

Projektdach 2: „Inklusion"

Im Projektdach „Inklusion“ führen die Stu­die­ren­den Struk­tur- und Sekundäranalysen im Hinblick auf die Umsetzung schulischer und/oder beruflicher Inklusion durch. Hierbei wer­den Expertengespräche, Interviews und quantitative Erhebungen durch­ge­führt und Good-Practice Beispiele analysiert. Ziel ist es, in­klu­si­ve Landschaften abzubilden und Gelingensbedingungen schulischer wie beruflicher Inklusion darzustellen.

 

Projektgruppe 2.1: Die Qua­li­tät der Umsetzung von Inklusion bei Schüler_innen in dem Förderschwerpunkt emotionale und soziale Ent­wick­lung, unter Be­rück­sich­ti­gung des Sozialraums und der Lehrer_innenperspektive – Eine qualitative Studie an zwei Ge­samt­schulen der Stadt Dort­mund

 

Projektgruppe 2.2: Wie kann schulische Inklusion gelingen? Evaluation einer Umsetzung an der Maischützenschule in Bochum

  • Beobachtung von Gelingensbedingungen schulischer Inklusion an einer Grund­schule in NRW durch triangulative Ver­fah­ren
  • Analyse und Vergleich unterschiedlicher Rah­men­be­ding­ung­en
    Ent­wick­lung einer schulspezifischen Handlungsempfehlung aus den erhobenen Daten und Ergebnissen

Projektbericht 2.2 - Wie Inklusion gelingen kann

Projektbericht 2.2 von Projektgruppe 2.2 ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Keine Bearbeitungen 4.0 International Lizenz.

 

Projektgruppe 2.3: Berufliche Inklusion – zwischen Realität und Utopie. Fallstudien zur Überwindung von Barrieren

Ziel des Projektes ist es, Barrieren, die für Men­schen mit Be­hin­derung auf dem ersten Ar­beits­markt bestehen kön­nen sowie Überwindungsmöglichkeiten dieser, zu erkennen. Hierzu wer­den in aus­ge­wähl­ten Best-Practice Un­ter­neh­men leit­fa­den­ge­stüt­zte Interviews durch­führt.
Aus den gewonnenen In­for­ma­ti­onen des For­schungs­pro­jekts soll in Anlehnung an den Index für schulische Inklusion ein Index für be­ruf­li­che Inklusion generiert wer­den, welcher als Grundlage für mögliche Umsetzungen in der Praxis genutzt wer­den kann.

 

Projektgruppe 2.4: Inklusive be­ruf­li­che Bildung – (k)ein The­ma für Berufsschulen

  • Forschungsfrage: Welche Wünsche und Bedarfe haben Schüler_innen in den Bildungsgängen BOJ und BGJ an Berufskollegs hinsichtlich der Berufsorientierung? In wieweit lässt sich dieses in ein inklusives, ressourcenorientiertes Kon­zept umsetzen?
  • Ent­wick­lung eines inklusiven und ressourcenorientierten Konzeptes zur beruflichen Orientierung, welches Schüler_innen von Berufskollegs den Übergang in eine Aus­bil­dung bzw. auf den allgemeinen Ar­beits­markt erleichtert.
  • Vorhaben: Ent­wick­lung eines Fragebogens mit Hilfe dessen eine Umfrage unter den Schüler_innen der Berufskollegs durch­ge­führt wer­den kann, anschließende Auswertung der Fragebögen. Ent­wick­lung eines Konzeptes zur beruflichen Orientierung, anhand der gewonnenen Er­geb­nisse.

Projektdach 3: „Arts and Abilities – Ästhetische Pro­duk­tion, Repräsentation, Be­hin­derung und Inklusion"

Aufgabe in den Projekten ist es für die Stu­die­ren­den in den un­ter­schied­lichen Be­rei­chen/ Sparten der Künste Prozesse auf der Praxisebene ästhetischer Pro­duk­tion zu recherchieren, Repräsentationsformen zu be­ob­ach­ten, Befunde theoretisch zu systematisieren und das transformative Potenzial der Künste zur Gestaltung einer diskriminierungsfreien Teilhabe aller Men­schen an diesen schöpferischen Fähigkeiten zu be­schrei­ben. Ebenso ist zu ermitteln, welchen Assistenzbedarf Künstler mit Be­hin­derung haben und welche un­ter­schied­lichen Verständnisse von Rollen künstlerischer Assistenz zum jetzigen Zeitpunkt bereits gelebt und angedacht wer­den.

 

Projektgruppe 3.1: tanzklusiv

Es soll ein inklusives tanzkünstlerisches Arbeitskonzept in Form eines Baukastensystems ent­wickelt wer­den, welches das soziale Miteinander fördert. Dieser Baukasten soll aus der Analyse von bereits bestehenden tanzkünstlerischen Kon­zep­ten und durch Interviews mit Leitern von inklusiven Tanzgruppen entstehen.

 

Projektgruppe 3.2: music and ability – in­klu­si­ve musikkulturelle Praxis zwischen Partizipation und Per­for­mance

  • Empirische Un­ter­su­chung in Form von Teilnehmender Beobachtung und fokussierten Interviews, mit inklusiven Bands und Ensembles sowie wei­te­ren Akteuren des Handlungsfelds inklusiver musikalischer Kulturarbeit als Gegenstand der Studie
  • Ziel: Leit­fa­den zum The­ma „Gelingensbedingungen inklusiver musikalische Kulturarbeit“ unter Be­rück­sich­ti­gung der Aspekte:
    • Konzepte und Methoden
    • Kooperationen und Netzwerke
    • Kom­pe­ten­zen
    • Barrieren
    • Assistenz
  • →Darstellung des Leitfadens in ei­nem Symposium

 

Projektgruppe 3.3: Projektgruppe 3.3-bewegt! – „Denkst du Schwarz-Weiss? Kunst schafft bunte Vielfalt!"

Die Schaffung eines Bewusstseinswandels in der Ge­sell­schaft, bezüglich der Diskriminierung und Etikettierung hin zur An­er­ken­nung von Vielfalt, welcher durch Kultur und Kunst erreicht wer­den soll.

Kalender

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Anfahrt & Lageplan

Der Campus der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dort­mund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dort­mund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dort­mund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Uni­ver­si­tät ausgeschildert.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dort­mund Uni­ver­si­tät“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dort­mund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Uni­ver­si­tät mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dort­mund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dort­mund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dort­mund Uni­ver­si­tät S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dort­mund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dort­mun­der Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Uni­ver­si­tät. Ein größeres Angebot an inter­natio­nalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Ki­lo­me­ter entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Uni­ver­si­tät zu erreichen ist.

Die Ein­rich­tun­gen der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hoch­schu­le im angrenzenden Technologiepark. Genauere In­for­ma­ti­onen kön­nen Sie den Lageplänen entnehmen.