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Über geschlechtergerechte Sprache

Was ist geschlechtergerechte Sprache?

Eines ist klar: Sprache bildet unsere gesellschaftliche Wirklichkeit ab—und Sprache kann unsere Gesellschaft verändern. Eine geschlechtergerechte Sprache, umgangssprachlich auch »gendern« genannt, trägt zur Gleichberechtigung der Geschlechter sowie zu einer direkten Ansprache aller Menschen in ihrer (geschlechtlichen) Vielfalt bei. Geschlechtergerechte Sprache repräsentiert Menschen also gleichwertig und unabhängig von ihrer Geschlechtsidentität und unterstützt die Entwicklung einer wertschätzenderen Gesellschaft.

Warum ist die Sensibilisierung wichtig?

Der große Gewinn von geschlechtergerechter Sprache ist also ihr Potenzial, einer Reproduktion von stereotypen Rollenbildern, Sexismus sowie gesellschaftlichen Exklusions- und Diskriminierungstendenzen vorzubeugen. Sie ist ein wichtiger Baustein in der Etablierung einer inklusionssensiblen Sprache. Wichtig ist auch die juristische Komponente, denn wer sich sprachlich diskriminiert fühlt, kann rechtliche Schritte dagegen einleiten - zurecht.

Worauf sollten wir alle achten?

Es gibt mehrere Möglichkeiten, im Schriftgebrauch zu gendern.

  1. Sichtbarmachen von Frauen und Männern
  2. Sichtbarmachen aller Geschlechter
  3. Neutralisierung des Geschlechts

Geschlechtergerechte Sprache ist ein Prozess, bei dem es kein „richtig“ oder „falsch“ gibt, auch wenn uns in der FK 13 der Verzicht auf das generische Maskulinum wichtig ist. Innerhalb eines Dokuments sollte eine Form stringent genutzt werden.

Geschlechtergerecht zu schreiben ist sicher leichter als so zu sprechen: Man kann an der Stelle z.B. des Sternchens eine kleine Sprechpause machen. Auch das ist nur eine Frage der Gewöhnung.

Hinweise zur Anrede von intersexuellen Menschen

Intersexuelle oder auch Menschen dritten oder diversen Geschlechts sollten immer angemessen angesprochen werden, das gebieten schon Respekt und Anstand.  Wenn man nicht weißt, was die angesprochene Person für eine Anrede wünscht, gilt es nachzufragen! Auch wenn man vielleicht zuerst denkt, dass das peinlich ist: Quatsch, über Bord mit der Scham. Sobald man sich mit Geschlechtsidentitäten gedanklich beschäftigt, ist man doch schon auf dem richtigen Weg. Also, einem Schreiben eine kurze E-Mail vorwegschicken, oder anrufen oder direkt ansprechen. Man kann natürlich auch unseren schicken Fragebogen Geschlechtergerechte Sprache im Kurs nutzen, der am Anfang des Semesters in Seminaren usw. prima eingesetzt werden kann.

Für die Anrede von Menschen in ihrer geschlechtlichen Vielfalt im öffentlichen Dienst gibt es von der Bundesvereinigung Trans* e.V. eine umfangreiche Handreichung. Diese findet sich hier Geschlechtliche Vielfalt im Öffentlichen Dienst.

Tipps für Euch.

Alle Varianten finden sich kurz in unserem Flyer zur geschlechtergerechten Sprache und ausführlich in unserem Infoblatt „Geschlechtergerechte Sprache to go“.

Außerdem bieten wir hier allen Dozierenden einen Fragebogen Geschlechtergerechte Sprache im Kurs zum Veranstaltungsstart, in dem persönliche Wünsche zur Ansprache der eigenen Person ebenso wie Gesprächsbedarf angemeldet werden können. Die Datei ist eine .docx-Datei und darf den eigenen Anforderungen modifiziert werden!

Weiterlesen:

Sprachwandel

https://m.tagesspiegel.de/wissen/warum-sprachwandel-notwendig-ist-der-professor-die-professor-das-professor/26155414.html

Setting the Tone for a Gender Inclusive Classroom von Dr. Jessica J. Appleby (hier haben wir den Fragebogen entnommen)

https://jessicajappleby.com/2020/05/05/setting-the-tone-for-a-gender-inclusive-classroom-the-introductory-questionnaire/

Gendersternchen und Blindheit

https://heikos.blog/2020/11/08/diskriminiert-das-gender-sternchen-blinde-menschen/amp/?__twitter_impression=true

https://www.genderleicht.de/gendern-mit-doppelpunkt-ist-fuer-sehbehinderte-am-besten/

 

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Anfahrt & Lageplan

Der Campus der Technischen Universität Dortmund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dortmund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dortmund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dortmund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Universität ausgeschildert.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dortmund Universität“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dortmund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Universität mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dortmund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dortmund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dortmund Universität S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dortmund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dortmunder Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Universität. Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Universität zu erreichen ist.

Die Einrichtungen der Technischen Universität Dortmund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hochschule im angrenzenden Technologiepark. Genauere Informationen können Sie den Lageplänen entnehmen.