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Bachelor of Arts

Lehramt an Berufskollegs

Das Lehramt an Berufskollegs berechtigt zum Erteilen von Un­ter­richt an diesen Schulen sowie an anderen Schul­for­men entsprechend der fach­li­chen und sonderpädagogischen An­for­de­run­gen. Der Zugang zum Lehrberuf für Berufskollegs mit Fach Son­der­pä­da­go­gik führt über den Bachelor und den darauf aufbauenden Master Lehramt an Berufskollegs.

Um den Vorbereitungsdienst antreten zu kön­nen, ist ein Absolvieren von Bachelor und Master er­for­der­lich. Zu­dem ist eine einschlägige fachpraktische Tätigkeit im Umfang von 52 Wochen Dauer nachzuweisen.

Das Stu­di­um vermittelt:

  • grund­le­gen­de be­ruf­li­che Kom­pe­ten­zen für Un­ter­richt und Erziehung, Beurteilung und Be­ra­tung sowie Evaluation und Qualitätssicherung,
  • Denk-, Handlungs- und Reflexionsweisen der schulischen Praxis,
  • grund­le­gen­de Kennt­nisse und Fähigkeiten zur Feststellung sonderpädagogischen Förderbedarfs und der Erstellung individueller Förderpläne.

Auf­bau des Stu­di­ums

Die Bachelorphase umfasst sechs Se­mes­ter Regel­studien­zeit und 180 Credits. Nach ei­nem er­folg­rei­chen Bachelorabschluss kann ein Masterstudium mit dem Abschluss Master of Education begonnen wer­den. Nur mit ei­nem er­folg­rei­chen Masterabschluss kön­nen Sie in den Vorbereitungsdienst auf­ge­nom­men wer­den.

Das Ba­che­lor­stu­di­um Lehramt an Berufskollegs setzt sich aus zwei Unterrichtsfächern und einer großen Fach­rich­tung und einer kleinen beruflichen Fach­rich­tung zu­sam­men.

Im erstgenannten Fall kann anstelle eines Faches ein Förderschwerpunkt studiert wer­den

Förderschwerpunkte

Sie kön­nen anstelle eines Faches einen der folgenden Förderschwerpunkte stu­die­ren:

  • Förderschwerpunkt Ler­nen
  • Förderschwerpunkt emotionale und soziale Ent­wick­lung
  • Förderschwerpunkt kör­per­li­che und motorische Ent­wick­lung
  • Förderschwerpunkt Sehen 
  • Förderschwerpunkt Spra­che und Kom­mu­ni­ka­ti­on.

Der Förderschwerpunkt Ler­nen stellt die Ver­mitt­lung von Kom­pe­ten­zen zur Diagnose und in­di­vi­du­el­len För­de­rung von Schüler_innen unter erschwerten Lern- und Lebenssituationen in inklusiven Settings und an För­der­schu­len in den Mit­tel­punkt

Schwer­punk­te des Stu­di­ums bilden

  • grund­le­gen­de The­o­ri­en und Mo­del­le im Förderschwerpunkt Ler­nen,
  • Didaktik und Methodik des Unterrichts in heterogenen Lerngruppe, ins­be­son­de­re Konzepte zur inneren Differenzierung und des kooperativen Lernens,
  • Diagnostik und in­di­vi­du­elle För­de­rung in den Lernbereichen Spra­che und Mathe­matik
  • soziales Ler­nen,
  • Berufsorientierung,
  • neue Me­di­en,
  • und geschichtliches und politisches Ler­nen.

Weitere In­for­ma­tio­nen über den Förderschwerpunkt er­hal­ten Sie beim Fach­ge­biet Partizipation bei Be­ein­träch­ti­gung des Lernens.

Zusätzlich ist für das Stu­di­um des Förderschwerpunkt Lernens das Fach­ge­biet Unterrichts­entwicklungs­forschung mit dem Schwer­punkt Inklusion re­le­vant.

Der Förderschwerpunkt emotionale und soziale Ent­wick­lung (FS ES) be­schäf­tigt sich mit Stö­run­gen im emotionalen Erleben und sozialem Verhalten. Neben begrifflichen und konzeptuellen Grund­la­gen zielt das Stu­di­um auf die Ver­mitt­lung von wis­sen­schaft­lich fun­dier­ten Erkenntnissen zu Erscheinungsformen und Diagnostik, Erklärungsmodellen sowie zu Prävention und Intervention von Stö­run­gen der sozialen und emotionalen Ent­wick­lung in inklusiven Kontexten von Bil­dung/Erziehung, Ar­beit und Ge­sund­heit. Die Stu­die­ren­den ent­wi­ckeln ins­be­son­de­re Kom­pe­ten­zen in den Be­rei­chen Be­ra­tung, Diagnostik, Un­ter­richt, För­de­rung sowie Evaluation und wenden diese in (schul-)praktischen Zusammenhängen an.

Weitere In­for­ma­tio­nen über den Förderschwerpunkt er­hal­ten Sie beim Fach­ge­biet Soziale und Emotionale Ent­wick­lung in Rehabilitation und Pädagogik.

Be­ein­träch­ti­gungen der körperlichen und motorischen Ent­wick­lung sind in Art und Schweregrad vielfältig. Sie wirken sich auf grund­le­gen­de Lern- und Entwicklungsbereiche aus und kön­nen mit viel­fäl­ti­gen Folgen und Begleiterscheinungen in der Wahr­neh­mung, der Kom­mu­ni­ka­ti­on und der Kognition verknüpft sein. Das Stu­di­um im Förderschwerpunkt kör­per­li­che und motorische Ent­wick­lung (FS KM) setzt sich differenziert mit den jeweiligen Umwelten auseinander. Spezifische Kom­pe­ten­zen wer­den dabei zum Bei­spiel im Be­reich der medizinischen Grund­la­gen, der unterstützten Kom­mu­ni­ka­ti­on, der inklusiven Medienbildung, des Parasports und der Bewegung sowie bei der Ge­stal­tung von Bildungsprozessen mit Schüler_innen mit kom­ple­xen Be­ein­träch­ti­gungen oder mit lebensverkürzten Er­kran­kun­gen erworben.

Weitere In­for­ma­tio­nen er­hal­ten Sie beim Fach­ge­biet Körperliche und Motorische Ent­wick­lung in Rehabilitation und Pädagogik.

Der Förderschwerpunkt Sehen (FS S) be­schäf­tigt sich mit Blindheit, Sehbeeinträchtigungen und visueller Wahr­neh­mung. Schwer­punk­te im Stu­di­um sind Neurowissenschaften, Prinzipien der visuellen Wahr­neh­mung, funktionale Diagnostik des Sehens, Entwicklungs- und Aneignungsbedingungen bei Blindheit und differenter visueller Wahr­neh­mung, Selbstbestimmung, didaktischer Kom­pe­ten­zen im An­fangs­un­ter­richt (Kulturtechniken) und in herausfordernden Unterrichtsfächern (Kunst, Sport, Na­tur­wis­sen­schaf­ten). Spezifische Fra­gen inklusiven Unterrichts, Frühförderung von Kindern mit Blindheit und Sehbeeinträchtigung wie auch The­men von Sehverlust finden im Stu­di­um Be­rück­sich­ti­gung.

Weitere In­for­ma­tio­nen er­hal­ten Sie beim Fach­ge­biet Sehen, Sehbeeinträchtigung und Blindheit.

Der Förderschwerpunkt Spra­che und Kom­mu­ni­ka­ti­on (FS SK) fokussiert den sonderpädagogischen Unterstützungsbedarf von Kindern und Jugend­lichen, deren Erwerb der Sprach- und Kommunikationsfähigkeit so umfänglich beeinträchtigt  ist, dass diesem mit Hilfe allgemein pädagogischer För­de­rung nicht hin­rei­chend entsprochen wer­den kann. Diese Be­ein­träch­ti­gungen kön­nen spracherwerbsspezifisch sein oder als Folge intellektueller sowie sozio-kultureller Be­din­gun­gen ent­ste­hen. Ziele der sprachheilpädagogischen Intervention sind sowohl die Ermöglichung der sozialen Teilhabe in alltäglichen Sprachhandlungssituationen als auch die Nutzung von Spra­che in un­ter­schied­lichen Registern (wie Fachsprache und Bil­dungs­sprache) für den Auf­bau und die Strukturierung von Wissen in allen schulischen Bildungsprozessen. Das Stu­di­um vermittelt grund­le­gen­de Einsichten in den Spracherwerb, mögliche Entstehungsbedingungen für dessen Be­ein­träch­ti­gungen, sprachdiagnostische Ver­fah­ren sowie sprachheilpädagogische und evidenzbasierte Förderkonzepte. Darauf aufbauend wer­den Adaptionsmöglichkeiten dieser Konzepte auf un­ter­schied­li­che Fachdidaktiken sowie in­klu­si­ve und exklusive Settings er­ar­bei­tet.

Weitere In­for­ma­tio­nen er­hal­ten Sie beim Fach­ge­biet Spra­che und Kom­mu­ni­ka­ti­on in Rehabilitation und Pädagogik.

Unterrichtsfächer

Sie müs­sen ein Fach aus Fach 1 stu­die­ren und dies mit ei­nem wei­te­ren Fach aus Fach 1 oder mit ei­nem Fach 2 kombinieren. 

Wichtig: zwei son­der­päd­ago­gische Förderschwerpunkte kön­nen nicht mit­ei­nan­der kom­bi­niert wer­den

Außerdem stu­die­ren Sie das Fach Bildungswissenschaften. 

Als Unterrichtsfach 1 kön­nen Sie auswählen zwi­schen:

  • Elek­tro­tech­nik
  • Maschinenbautechnik
  • Sozial­päda­gogik (NC)
  • Wirtschafts­wissen­schaften
  • Chemie
  • In­for­ma­tik
  • Mathe­matik
  • Physik
  • Förderschwerpunkt emotionale und soziale Ent­wick­lung (NC)
  • Frörderschwerpunkt kör­per­li­che und motorische Ent­wick­lung (NC)
  • Förderschwerpunkt Ler­nen (NC)
  • Förderschwerpunkt Sehen (NC)
  • Förderschwerpunkt Spra­che (NC)

Hier wählen Sie entweder eines der Fächer aus Unterrichtsfach 1 oder

  • Deutsch (NC)
  • Englisch (NC)
  • Evangelische Religionslehre
  • Katholische Religionslehre
  • Kunst*
  • Musik*
  • Psy­cho­lo­gie (NC)
  • Sport*

 

*Eignungsprüfung er­for­der­lich

Praxisphasen

Im Ba­che­lor­stu­di­um ab­sol­vie­ren Sie zwei Praktika:

Zusätzlich müs­sen Sie eine einschlägige fachpraktische Tätigkeit von 52 Wochen Dauer nach­wei­sen

Weiterführende In­for­ma­tio­nen

An der TU Dort­mund ist das Dort­mun­der Kom­pe­tenz­zen­trum für Leh­rer­bil­dung und Lehr-/Lernforschung (DoKoLL) An­sprech­part­ner für alle Stu­die­ren­den, die sich für ein Lehr­amts­stu­di­um interessieren oder bereits ihr Stu­di­um begonnen haben. Das DoKoLL ist die zentrale Instanz in ihrem Stu­di­um.

Weitere konkrete In­for­ma­ti­onen zum Stu­di­um Lehramt an Berufskollegs mit Fach Son­der­pä­da­go­gik finden Sie auf den folgenden Seiten:

Kalender

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Anfahrt & Lageplan

Der Cam­pus der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dort­mund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dort­mund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Cam­pus Süd, die Abfahrt Dort­mund-Dorstfeld auf der A40 zum Cam­pus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Uni­ver­si­tät ausgeschildert.

Direkt auf dem Cam­pus Nord be­fin­det sich die S-Bahn-Station „Dort­mund Uni­ver­si­tät“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dort­mund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duis­burg. Außerdem ist die Uni­ver­si­tät mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, au­ßer­dem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dort­mund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwi­schen Dort­mund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Cam­pus Süd und Dort­mund Uni­ver­si­tät S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwi­schen Cam­pus Nord und Cam­pus Süd. Diese Stre­cke legt sie in zwei Minuten zu­rück.

Vom Flughafen Dort­mund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dort­mun­der Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Uni­ver­si­tät. Ein größeres Angebot an inter­natio­nalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Ki­lo­me­ter entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Uni­ver­si­tät zu erreichen ist.

Die Ein­rich­tun­gen der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund verteilen sich auf den größeren Cam­pus Nord und den kleineren Cam­pus Süd. Zu­dem befinden sich einige Bereiche der Hoch­schu­le im angrenzenden Technologiepark. Genauere In­for­ma­tio­nen kön­nen Sie den Lageplänen entnehmen.