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Online-Vortrag "Prekäre Perspektiven, fragile Balancen: Wie Wissenschaftlerinnen Vereinbarkeit privat organisieren – und wie sie wirksam(er) unterstützt werden könnten"

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Skizze eines Vortrages in grau gezeichnet mit weißen Hintergrund. © Pixabay
Am 12.03.26 findet der Online-Vortrag von Prof. Dr. Okka Zimmermann statt.

Wie erleben Mütter in der Wissenschaft den Spagat zwischen befristeten Verträgen, hohen Leistungsanforderungen und Sorgearbeit? 

Auf Grundlage einer quantitativen Befragung von 332 Wissenschaftlerinnen analysiert der Vortrag von Prof. Dr. Okka Zimmermann subjektive Wahrnehmungen und Bewältigungsstrategien, vor dem Hintergrund prekärer Beschäftigungsbedingungen und entgrenzter Arbeitsanforderungen. 

Die Ergebnisse zeigen eine deutliche Individualisierung der Vereinbarkeitsverantwortung: Strukturelle Belastungen wie unsichere Karriereperspektiven, hohe Betreuungskosten und fehlende Unterstützung durch Vorgesetzte werden zwar benannt, jedoch selten als institutionelle Aufgabe eingefordert. Stattdessen organisieren die Betroffenen die Vereinbarkeit individuell – häufig um den Preis von Überlastung, internalisierter Verantwortung für mögliches Scheitern und gesundheitlichen Risiken.

In dem Vortrag werden zentrale Befunde der Studie vorgestellt und aufgezeigt, durch welche strukturellen und institutionellen Maßnahmen sich Mütter in der Wissenschaft nachhaltig entlasten ließen. Im Mittelpunkt stehen dabei die auf Basis empirischer Befunde entwickelten zentralen Handlungsempfehlungen.