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Projektstudium: Exkursionen mit Praxiskontakten

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Gruppenfoto mit vielen Personen vor dem Eingang einer Messe. Im Hintergrund sind große Bildschirme mit Veranstaltungshinweisen zu sehen. © Anne Deremetz​/​TU Dortmund
Die Gruppe des Projektstudiums dem Eingang zur A+A in der Messe Düsseldorf.
Gleich drei Exkursionen standen auf dem Programm des Fundamentums „Arbeit und Gesundheit“ (Prof. Dr. Frauke Mörike/Vertr.-Prof PD Dr. Bastian Pelka) im Projektstudium. Bei der Messe „A+A“ erkundeten Studierende aktuelle Angebote zur beruflichen Rehabilitation. Bei einem Besuch der Werkstätten der Arbeiter Wohlfahrt Dortmund (WAD) und des Berufsförderungswerk (BfW) wurden unsere Studierende von ehemaligen Studierenden der Fakultät begrüßt, die nun als Fachkräfte in Dortmund wirken.

Die A+A ist die weltweit größte und wichtigste Veranstaltung, wenn es um Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit geht; von betrieblichem Gesundheitsmanagement über den persönlichen Schutz bis hin zu Workplace Design und betrieblichem Sicherheitsmanagement: So gab es nicht nur die Möglichkeit, neue (assistive) Technologien für die Arbeitswelt kennenzulernen und Vorträge dazu zu hören, sondern auch nach detaillierter Vorbereitung aktiv mit Anbieter*innen und Fachverbänden das Thema Inklusion in der Arbeitswelt zu diskutieren. Diese Exkursion verdeutlichte, wie praxisnahe Messen nur durch ihre anschauliche Produktpräsentation begeistern können, sondern auch wichtige gesellschaftliche Themen wie Inklusion ins Zentrum rücken.

Die WAD beschäftigt rund 1.000 Menschen mit Behinderungen und rund 250 weitere Fachkräfte. Damit ist sie einer der großen Arbeitgeber der beruflichen Rehabilitation in Dortmund. Henrike Struck, pädagogische Leiterin der WAD, begrüßte unsere Studierende mit einem Bekenntnis zur Fakultät: „Ich habe selber hier studiert und mich bewusst für das Thema Teilhabe an Arbeit entschieden“, stellte sie sich vor. Einen guten Eindruck in die Beschäftigungswelt der WAD sowie des angegliederten Inklusionsunternehmens vermittelten dann die neun Mitglieder des Werkstattrats. Sie vertreten die Belange der behinderten Beschäftigten und berichteten aus ihrem Arbeitsalltag sowie von den verschiedenen Werkstattbereichen. Mit den Studierenden diskutieren sie über Werkstattlöhne, Übergänge auf den allgemeinen Arbeitsmarkt, digitale Kompetenzen, die Veränderungen von Arbeit und Schwerpunkte der Arbeit des Werkstattrates.

Das BfW ist eine wichtige Anlaufstelle für Menschen, die eine Behinderung oder chronische Erkrankung im Berufsleben erworben haben und wieder auf dem Arbeitsmarkt Fuß fassen wollen. Mit ebenfalls über 250 Fachkräften stellte das BfW als weitere großer Arbeitgeber der beruflichen Rehabilitation in Dortmund vor. Hier wurden unsere Studierende gleich von drei Absolventinnen unserer Fakultät begrüßt, die nun in unterschiedlichen Bereichen des BfW arbeiten und sehr detailliert über den Zusammenhang von Studium und der beruflichen Praxis berichten konnten. Julia Schönhold, Daniela Marques und Lydia Lauber stellten die BfW, ihre Angebote sowie Herausforderungen an berufliche Rehabilitation im Wandeln vor und diskutierten angeregt mit den Studierenden über Themen wie digitale Kompetenzen und Geschlechterfragen.

Die Gruppe des Projektstudiums dem Eingang zur A+A in der Messe Düsseldorf.
In der Werkstatt der Arbeiterwohlfahrt Dortmund diskutierten Studierende (stehend) mit den Mitgliedern des Werkstattrats (sitzend) und Henrike Struck (stehend, links); neun Beschäftigten, die die Belange der behinderten Beschäftigten der WAD vertreten.